Eine kleine Geschichte über das Leben (70 Seiten)

Eine kleine Geschichte über das Leben

Was kommt nach dem Tod? Darüber machen sich viele Menschen Gedanken. Ich natürlich auch, und entstanden ist dabei eine Geschichte, die Mut machen soll. Es ist die Geschichte einer Frau, die die Chance bekommt, den Menschen noch einmal zu sehen, den sie über den Tod hinaus liebt.

 

Der Inbegriff des Lebens war für mich von jeher der Regenbogen. Aus diesem Grund habe ich alles daran gesetzt, den Titel dieses Buches in den Farben des Regenbogens zu gestalten. Kein einfaches Unterfangen, bis ich in einem Bastelshop auf regenbogenfarbenes Tonpapier stieß. Der unbeabsichtigte aber willkommene Clou daran ist folgender: Jedes Paket dieses Papiers besteht aus zehn unterschiedlich gefärbten Bögen. So unterscheidet sich jedes Buch ein wenig vom anderen. Ein kleines Bonbon, das ich meinen Lesern nicht bieten könnte, wenn ich meine Bücher nicht umständlich von Hand binden würde.

 

Leader of the Pack

Wenn Ihnen der Titel bekannt vorkommt, dann liegen Sie vermutlich richtig. Ich liebe die Musik der 60er, nicht zuletzt, weil diese Lieder oft eine Geschichte erzählen. Eine solche Geschichte schrie eines Tages danach, aufgeschrieben zu werden, als mein Bruder zu mir sagte: "Hast du auch den Song mit dem Motorradfahrer?" Am nächsten Tag habe ich mich hingesetzt und diese Geschichte geschrieben:

Die junge Betty, Tochter aus gutem Hause, verliebt sich in Jimmy, den Boß einer Motorradgang. Natürlich ist ihr Vater strikt gegen diese Verbindung und verbietet Betty jeglichen Umgang mit Jimmy. Erste zarte Liebesbande werden in aller Heimlichkeit geknüpft. So ist Betty die einzige, die unter Jimmys schwarzer Motorradkluft den äußerst sensiblen Menschen kennenlernt.

 

Andreas

Andi war der erste Junge, der mir gezeigt hat, daß ich kein häßliches Entlein bin, in das sich niemand verlieben kann. Er stellte er mir die Frage aller Fragen: "Willst du mit mir gehen?" Bis über beide Ohren verliebt und unglaublich feige habe ich nein gesagt, aus Angst, mich vor der versammelten Klasse zu blamieren. An diesen Tag wurde ich erinnert, als ich eines Abends plötzlich vor Andis Grab stand.

 

In dieser Geschichte bekomme ich die Chance, nach seinem Tod noch einmal mit ihm zu sprechen, ein altes Mißverständnis aufzuklären und ein bißchen von dem nachzuholen, was ich uns beiden damals vorenthalten habe. Eine Chance, die wohl die meisten von uns schon einmal herbeigewünscht haben. Ich habe sie bekommen, vielleicht nur in dieser Geschichte, vielleicht auch mit dieser Geschichte.

 

Erfrischend lebendig, so drückte sich eine Leserin einmal aus, nachdem sie diese Story und Eine kleine Geschichte über das Leben gelesen hatte. Ich habe mich sehr darüber gefreut, denn diese Worte sagten mir, daß sie die Aussage der Geschichten verstanden hat.

Stimmen zu diesem Buch:

 "Diese schlichten (nicht schlechten!) Geschichten hinterließen bei mir doch ein Gefühl von Wärme, von Menschlichkeit."

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