In der Mitte des Flusses (69 Seiten)

"Manchmal beginnt man für etwas zu kämpfen, von dem man behauptet, es eigentlich gar nicht zu wollen", sagt die Erzählerin am Anfang dieser Geschichte. Und so verliebt sie sich in Alex, hin und her gerissen zwischen der Liebe zu ihm - von der er übrigens nichts ahnt - und der Angst um die wunderbare Freundschaft, die sich zwischen ihnen entwickelt.

 

Als Alex vom Freitod seines Freundes Kevin erfährt, outet er sich. Doch er kommt mit seiner Homosexualität nicht zurecht. Er möchte ein ganz normales Leben führen mit einer ganz normalen Beziehung, ohne angestarrt und geächtet zu werden. Das nötige Selbstbewußtsein, um mit den Reaktionen der Gesellschaft zurechtzukommen, fehlt ihm. Gleichzeitig hat er Angst, mit einer Frau nichts anfangen zu können, denn dann müßte er sich endgültig seiner Homosexualität stellen.

 

Während ich an dieser Story gearbeitet habe und auch später noch hat Alex mein Denken beherrscht. Ich selbst war die Erzählerin, ich selbst war in Alex verliebt. Auf diese Weise habe ich mit diesem Buch die persönlichste Story abgeliefert, die ich je geschrieben habe. So persönlich, daß meine Mutter mehr Probleme mit meinem Seelenstriptease hatte als ich. Mit Alex habe ich außerdem einen Charakter geschaffen, der von meine Freundin Anita das Prädikat faszinierende Persönlichkeit bekam.

Stimmen zu diesem Buch:

"Wie kann man von jemandem erwarten, daß er ein Buch wie ‘In der Mitte des Flusses´ liest und danach einfach so zur Tagesordnung übergeht?"


"Die ganze Story wird von einer Feinfühligkeit getragen, die völlig unspektakulär daherkommt. Jemand, der nicht schreibend sein Empfinden so ausdrücken kann wie Sie, wäre wahrscheinlich ‘abgeglitten´. Ich liebe die Melancholie, die durch die Geschichte schimmert. Sehr gut gefiel mir die Auflösung des Titels gegen Ende, der diese dämliche Floskel über jene ‘vom anderen Ufer´ in ein so schönes Bild überführte. Sehr gut!"

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